Freitag, 4. Mai 2012





  Es ist schon komisch, das mit dem Festhalten ....Es ist nicht nur vergeblich,es beschert uns auch genau denSchmerz, den wir auf jeden Fall vermeiden wollten...

 



Ich glaube, dass wirklich schwierige im Leben ist nicht, wenn andere dich nicht verstehen, sondern wenn du es selbst nicht tust.
Oft versuchen wir gegen uns anzukämpfen. Gegen unser Wünsche, von denen wir eh glauben, dass sie sich nie erfüllen werden... gegen unseren Verstand, weil wir meinen auch mal mit dem Herzen denken zu müssen ... und am Ende auch gegen unser Herz, weil wir so oft enttäuscht wurden und es vor neuem Schmerz schützen wollen
Wir versuchen an Dingen festzuhalten, die uns weh tun, weil wir hoffen, dass es am Ende doch vielleicht gut wird und der Schmerz sich lohnt.
Aber es ist besser die Schmerzen loszulassen. "Nein" zu den Tränen zu sagen und dass Alles mit der Motivation und vorallem mit der Gewissheit, dass es NUR SO am Ende gut wird und der Schmerz des Loslassens sich lohnt.
 

Dissappoinments are just God's way of saying "I've got something better!"

Be patient, live life and have faith. 

Liebes Kissen, entschuldige für die ganzen Tränen.
Lieber Kopf, entschuldige für die ganzen Erinnerungen.
Liebes Herz, entschuldige für den ganzen Schmerz.
Lieber Verstand, du hattest Recht ...

Kommentare:

  1. "Wir versuchen an Dingen festzuhalten, die uns weh tun, weil wir hoffen, dass es am Ende doch vielleicht gut wird und der Schmerz sich lohnt."

    Du hast so verdammt Recht. Aber wie loslassen, wenn man sich mit der ganzen Seele verschrieben hat?

    Ich hab übrigens endlich geantwortet.
    Gott, du bist wunderbar.
    Allerliebstes, Lea.

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  2. Vor nicht allzulanger Zeit habe ich auch über das Loslassen nachgedacht, das so wichtig ist, und so schmerzhaft. Vielleicht magst du es lesen, meine Liebe :*


    Kennst du das Gefühl loszulassen?
    Verzweifelt klammerst du dich fest, Wochenlang,
    sei es ein Traum, eine Illusion oder bloß ein Strang,
    der dich hält,
    mit dem du schwebst,
    über die Welt,
    und der Boden, er bebt.
    Erwürgt und erstickt dich der Strang,
    wochenlang,
    und du merkst es kaum.
    Und lässt du nun los, verlierst du all das,
    was dir so wichtig erschien,
    es machte dich stark, woran dir einst so viel lag.
    Und du siehst all das,
    sich von dir entfern,
    du hattest’s so gern,
    sie sag’n: Du wirst Neues kenn lern‘,
    Und doch weiß du, es fehlt ein Stück von deinem Kern.

    Und lässt du all das nun los,
    sei es ein Wunsch, ein Freund oder bloß ein halbvolles Glas,
    sei es ein Tier, ein Lied oder ein Ideal,
    Alles wird anders, das wär optimal,
    das wär phänomenal, und
    vollkommen irreal.

    Lass dir nicht erzählen, du würdest nicht fallen,
    dich nicht verzweifelt festkrallen,
    an den Resten, die bleiben,
    und den Schein voran treiben,
    an ihnen könnste dich reiben, und dich ihnen zuneigen.

    Lass dir nicht erzählen, die Welt stehe nicht Kopf,
    du drehst dich um,
    sie dreht dich wieder herum,
    schleudert alles umher –
    STOP! ICH KANN NICHT MEHR!

    Wisst ihr mit welcher Gewissheit ich falle?
    In welchem Vertrauen ich mich nirgends festkralle?
    Ich weiß da ist Boden, irgendwo weit unter dem Hang,
    Ich weiß da ist Boden, und irgendwie komm ich irgendwann irgendwo an.


    Zu deinem Kommentar: Du weißt nicht wie ich aussehe :o ich bin schon relativ dick. Aber, who cares? Langsam fange ich an zu verstehen, dass es wichtigeres gibt..

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  3. Marleen, DANKE, danke für alles. Du bist ein wundervoller Mensch, und wenn sich hier einer bedanken muss, dann ICH. Bitte bleib immer so wie du bist, ich mag dich sehr und deine Einträge berühren mich immer wieder, du hast so recht mit allem was du schreibst ♥

    Liebst,
    Marie

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  4. Die Sache mit dem Loslassen, die passt auch gut zu meinem Lieblingsgedicht ("Stufen" von Hermann Hesse, findest du z.B. in meiner Seitenleiste)... Ich glaube allerdings auch, dass es gut und wichtig ist, im Leben all die Phasen durchgemacht, kennengelernt zu haben - dieses sich selbst nicht verstehen, der Kampf, die Enttäuschung. (Sonst wäre ja auch nichts da, das einen das Loslassen lehrt :o)) Traurig ist es nur, wenn dadurch nichts anders wird, wenn man nicht dazulernt, sich immer wieder in den selben Schmerzverursachern verrennt...
    Zu deinem Kommentar auf meinem Blog hab ich dir übigens dort noch eine Antwort hinterlassen, weiß aber nicht, ob du sie jemals lesen würdest - deshalb hier noch einmal:
    Da hast du natürlich Recht; ich finde es ebenfalls traurig, wenn junge, hübsche Mädchen an sich selbst nichts hübsch finden können. Allerdings muss das nicht so bleiben. Ich hatte als junge Frau auch kein Selbstbewußtsein; jetzt bin ich 50 und hab' es (meistens) :o)

    Sei herzlichst und rostrosigst gegrüßt! :o)
    Ein wunderschönes Wochenende wünscht dir
    Traude
    ♥♥♥♥

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  5. wie zuckersüß bist du den? du hast mir meinen ganzen abend versüßt ♥ ich würde dich jetzt gerne wirklich ganz doll drücken! so süß! :) ich hab mich richtig gefreut! und dein Blog ist auch wirklich sehr toll!

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  6. Ein schöner Text... In der heutigen Zeit versucht jeder, alle schlechten Gefühle wegzudrücken um nicht zu zeigen wie verletzlich man ist und um sich nicht angreifbar zu machen. Aber manchmal braucht man lange um zu verstehen, dass das der falsche Weg ist.. So verschließt man sein Herz und die Mauer um einen herum wird immer größer...

    Liebe Grüße

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  7. einen richtig schönen Blog hast du! :-)
    Küsschen' l + i
    ps. würde uns freuen wenn du mal bei uns vorbeischaust und vielleicht möchtets du uns ja sogar folgen? wir würden es super finden! :-****

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  8. dankeschön! ♥
    sehr lieb von dir!

    http://eventhestarsburn.blogspot.de/

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  9. Ein wirklich schöner Blog! <3 Liebe Grüßle

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  10. oh wie lieb von dir ;*
    vielen vielen dank für deine worte. (:
    dein blog ist aber auch sehr schön, werde mich noch ein weinig umsehen (:

    liebste grüße

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  11. wie lieb ist das denn? :O danke,vielen lieben dank <3

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  12. wie süß. *-* vielen herzlichen Dank.
    fühl dich auch geherzt. (:

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  13. wie süß das ist! dankeschön, vielleicht werde ich mal bei gelegenheit darauf zurück kommen. das gleiche gilt aber auch für dich, ok? ♥

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  14. dankeschön, wie lieb von dir :))

    wow, du schreibst unheimlich berührend!

    asdfghjklöä

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  15. Danke Dir Liebes.
    Ich bin wirklich gerührt von deinem Blog, so etwas schönes, habe ich wohl selten gelesen. Wie hier schon einige Vorgänger gesagt haben, es ist als würde ich Dich kennen. Irgendwoher. Als wären wir 'Altbekannte', gute Freunde und sehr vertraut. Wenn ich das lese, was du schreibst, wow, da bleibt der Atem stocken und das Herz rasst weiter, denn es ist einfach so wahr. Das ist das Leben, das sind die Gefühle, die jedes noch so kleine unscheinbare Wesen in sich trägt und du, Du schaffst es sie alle anzuhalten. Für einen Moment, für ein kleines Weilchen sitzen sie hier und lesen deine Texte durch. Wort für Wort saugen sie neugierig und voller Liebe auf. Dein Blog ist einfach wundervoll. Schon nach den ersten Worten war ich gefesselt, ich werde ihn lesen, wie ein Buch. Tag für Tag eine neue Seite, doch dieses Buch ist eine endlose Geschichte und eine ganz wundervolle dazu.
    Ich denke schon immer viel über mich und das Leben nach, über mein Leben, über den Sinn des Lebens und durch dich denke ich noch mehr nach. Denn du hast ganz recht, das Leben ist zum Leben da und jeder sollte sich so lieben, wie er ist.

    Danke dir ebenfalls für deinen tollen Blog, fühl dich zurückgedknuddelt. Ganz liebe Grüße Eve. ♥

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  16. Vielen vielen Dank, das ist echt total lieb von dir :)
    Dein Blog ist total schön, und was du schreibst ist so wahr...Festhalten ist sinnlos, man weis das, trotzdem kann man einfach nicht anders, es tut weh, und da man gleichzeitig weis dass es vergeblich ist, tut es nur doppelt weh. Und trotzdem dauert es viel zu lange bis man es schafft endlich loszulassen. Oft schafft man es gar nicht, oder fragt sich ob man es jemals schaffen wird.
    Das Leben geht weiter, aber manchmal glaube ich, dass man das gar nicht will, weil man Angst davor hat, und daher an seinem Schmerz festhält, da er einem auch irgendwie Halt gibt, wenn man sonst nichts mehr hat, da er immer noch besser ist als nichts. Denn davor hat man am meisten Angst...Aber trotzdem geht es weiter, so oder so, mit oder ohne den Schmerz. Wobei es ohne natürlich viel besser ist, darum geht es ja...
    Ich finde das kleine Gedicht am Ende deines Posts total schön:) Denn es steckst so viel Wahrheit darin, dass es fast schon weh tut.

    Was hältst du von gegenseitigem Follow? Ich folge dir jetzt mal :)
    *Zurückknuddel* Und liebe Grüße:) Schattenelfe.

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  17. hejhej danke für den süßen kommentar : ) hab mich voll gefreut =*

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